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Hoher Blutdruck (Hypertonie)
Als Blutdruck bezeichnet man den Druck in den Arterien (Blutgefässe, die vom Herz weg führen).
Maßgebend für die Höhe des Blutdrucks sind die Kraft des Herzschlags, die Spannung und die Dehnbarkeit der Arterienwände und der Widerstand der kleineren, herzfernen Arterien.
Der Blutdruck wird in zwei Werten angegeben: Der durch das Zusammenziehen des Herzmuskels erzeugte Druck bestimmt den oberen (systolischen) Wert; der untere (diastolische) Wert entspricht dem Druck in der Ruhepause zwischen zwei Herzschlägen.
Der zu hohe Blutdruck (Hypertonie) kann unter anderem zum Herzinfarkt, zum Hirnschlag, zur Herzschwäche, zu Nierenschädigung oder Durchblutungsstörungen der Beine führen.
Bluthochdruck ist eine tückische Krankheit, tut nicht weh, man fühlt sich sogar zunächst leistungsfähig, Er verursacht oft lange keine Beschwerden und macht sich erst durch Komplikationen bemerkbar. Diesen kann man vorbeugen, wenn der hohe Blutdruck rechtzeitig erkannt und behandelt wird. Es empfiehlt sich daher für Erwachsene, einmal pro Jahr beim Arzt oder Apotheker den Blutdruck kontrollieren zu lassen. Bei erhöhten Werten ist meist eine Behandlung mit Arzneimitteln - nach ärztlicher Maßgabe - erforderlich.

Grenzwerte:
systolischer Druck maximal 150 mm Hg
diastolischer Druck maximal 95 mm Hg

 

 

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Stand: 11. August 2000